Bewegung gegen Krebs – Vortrag informiert über die Bedeutung körperlicher Aktivität in Prävention und Therapie

31. März 2026: Bewegung kann das Risiko für zahlreiche Erkrankungen senken, Therapieverläufe positiv beeinflussen und die Lebensqualität nachhaltig verbessern. Welche wichtige Rolle körperliche Aktivität insbesondere im Zusammenhang mit Krebserkrankungen spielt, steht im Mittelpunkt eines kostenlosen Vortragsabends der Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim in Kooperation mit dem Bayerischen Zentrum für Krebsforschung (BZKF). Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 14. April 2026, um 18 Uhr im Kurhaus Bad Abbach (Kaiser-Karl-V.-Allee 5, 93077 Bad Abbach) statt und richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Angehörige sowie betroffene Personen.
Bewegung gegen Krebs

Der Vortrag am 14. April um 18 Uhr im Kurhaus in Bad Abbach informiert über die Bedeutung körperlicher Aktivität in Prävention und Therapie von Krebserkrankungen.

Referieren werden Sebastian Meier, Physiotherapeut und Fachreferent für onkologische Fachphysiotherapie am Universitätsklinikum Regensburg, sowie Dr. med. Christina Brummer, Ärztin an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III, Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Regensburg. Während Dr. Brummer die medizinischen Hintergründe und wissenschaftlichen Erkenntnisse aus ärztlicher Sicht erläutert, vermittelt Sebastian Meier praxisnahe Ansätze zur sicheren und alltagstauglichen Umsetzung von Bewegung für Krebspatientinnen und -patienten.

„Mit der Veranstaltung möchten wir wissenschaftlich fundierte Informationen verständlich und bürgernah vermitteln und Menschen dazu ermutigen, Bewegung als wichtigen Bestandteil von Gesundheit und Lebensqualität zu begreifen – unabhängig davon, ob sie vorbeugen möchten, sich aktuell in Behandlung befinden oder Angehörige begleiten. Gerade im Zusammenhang mit einer Krebsdiagnose bestehen häufig Unsicherheiten oder Ängste. Der Vortrag soll Orientierung geben und zeigen, dass Bewegung individuell angepasst möglich ist und in vielen Fällen ausdrücklich empfohlen wird.“
Franziska Häffner, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Landkreis Kelheim

Ein besonderer Fokus liegt auf konkreten Empfehlungen für den Alltag: Welche Trainingsformen sind geeignet? Wie viel Bewegung ist sinnvoll und welche Warnsignale muss ich kennen? Wie gelingt ein sicherer Einstieg, auch bei Fatigue oder anderen therapiebedingten Nebenwirkungen? Gleichzeitig greifen die Referierenden häufige Unsicherheiten und Mythen auf, etwa ob körperliche Belastung während der Therapie erlaubt ist oder ob Sport das Immunsystem schwächen kann. Praxisbeispiele zeigen, wie individuell angepasste Bewegung Betroffenen neue Zuversicht geben kann.

Aus physiotherapeutischer Perspektive wird außerdem vorgestellt, welches Potenzial das „Medikament Bewegung“ für Krebspatientinnen und -patienten hat und wie qualifizierte Ansprechpartner gefunden werden können. Zudem werden spezielle Angebote am Universitätsklinikum Regensburg, darunter das Regensburger Onkologie-Training (ROT), sowie das Bürgertelefon Krebs des BZKF als niedrigschwellige Informations- und Beratungsstelle präsentiert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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